Posts Tagged ‘Aktien’

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Aktien von Luxusunternehmen bleiben attraktiv!

21. Februar 2013

In einem Umfeld von Währungsschwankungen, könnte sich das Luxussegment als guter Zufluchtsort erweisen, vor allem weil die globalen Ausgaben für Luxusgüter weiter steigen sollten. In den Schwellenländern werden sich immer mehr Menschen Luxusgüter leisten können.

Es ist bekannt, dass große Schwankungen bei den Wechselkursen die ausländische Nachfrage und / oder Preise der meisten Waren und Dienstleistungen negativ beeinflussen. Aber im Vergleich zu den meisten Branchen sind Luxusanbieter gut geschützt. Ein Luxusprodukt hat per Definition teuer zu sein.

Mit anderen Worten hat die Nachfrage nach Luxusgütern eine sehr niedrige (oder sogar negative) Preiselastizität. Obwohl dieser Sektor bereits während der Erholungsphase des Aktienmarktes ein Outperformer war, erscheint die Bewertung nicht übertrieben. Auf Basis des erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) handelt der Sektor im Einklang mit dem breiten Markt.

Ich erwarte, dass Umsatz und Ergebnis weiter stärker wachsen als der Rest des Marktes. D. h. die Luxusgüterbranche sollte den breiten Markt weiterhin outperformen.

Luxusgüter

Anlageempfehlung: zum Beispiel JB EF LUXURY BRANDS-EUR C, WKN: A0NCNU (siehe Chart, weitere Informationen zum Fonds auf OnVista.de).

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Dräger – Neues Allzeithoch

24. Januar 2013

Liebe LeserInnen,

die Dräger Vorzugsaktie hat gestern ein neues Allzeithoch markiert. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es nach dem starken Kursanstieg der letzten Wochen, zu Gewinnmitnahmen kommt und der Kurs in den nächsten Tagen etwas nachgibt. Aus charttechnischer Betrachtung zeigt der Relative Strength Index (Erklärung siehe Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Relative_Strength_Index) an, dass die Aktie mit einem RSI-Wert von über 70 deutlich überkauft ist.

Einen ähnlich hohen RSI-Wert hatte die Aktie im Februar 2012 erreicht. Danach ging der Kurs erst einmal zurück bevor er sich mit neuem Schwung zu einem weiteren Anstieg aufmachte.

Dräger Chart 3

Deshalb empfehle ich, die erzielten Gewinne mitzunehmen und die Vorzugsaktie von Dräger vorerst zu verkaufen. Seit meiner Empfehlung vom 19.01.2013 ist die Aktie um über 10% gestiegen.

Ich persölich habe meine Aktien verkauft.

Denkt daran: BITTE GEBT MIR FEEDBACK zu meinen Artikeln.

Vielen Dank dafür!

Herzlichst

Robert v. Kap-herr

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Dräger – Kursrakete wie erwartet gezündet

23. Januar 2013

Liebe LeserInnen,

nachdem Dräger gestern Abend vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 vorgelegt hat (siehe die Ad-hoc Meldung im Anhang weiter unten), ist die Vorzugsaktie (WKN 555063) heute morgen stark gestiegen. Die Aktie hat damit meine Erwartungen, die ich Ihnen am 19.01.2013 anhand einer Chartanalyse geschildert habe, voll erfüllt. Heute morgen handelt die Aktie bei teilweise über 87 Euro. Die Aktie hatte am 18.01.2013 vor meiner Empfehlung den Handel mit 80,62 Euro beendet.

Mit der heutigen Kursbewegung dürfte der 38-Tage-Durchschnitt die 200-Tage-Linie von unten nach oben durchstoßen, was ein neues Kaufsignal bedeutet. Es ist mit Anschlusskäufen am Aktienmarkt zu rechnen. Schon heute kommt es zu einem deutlich überdurchschnittlich starken Handel in den Vorzugsaktien. Diese könnten – aus charttechnischer Sicht – den Aktienkurs in der nächsten Zeit bis auf das alte Allzeithoch bei 89,45 Euro vom 20.07.2011 treiben. Die Konkretisierung des Ausblicks Mitte März sollte Aufschluss darüber geben, ob der Kursanstieg auch nachhaltig ist.

Fundamental betrachtet ist die Aktie mit einem KGV von ca. 10,8 laut OnVista für 2013 attraktiv bewertet. Außerdem besteht in den kommenden Jahren die Möglichkeit einer Verdopplung der Dividendenausschüttung. Damit könnte die Dividendenrendite auf 2,2 % für 2014 steigen. Insgesamt bleibt die Aktie deshalb empfehlenswert für den chancenorientierten Aktieninvestor.

Das heutige Chartbild sieht so aus:
Dräger Chart aktuell

Anhang:

Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG

Dräger übertrifft bisherige Prognose; EBIT-Marge im Bereich bis 9,7 Prozent

Umsatz steigt währungsbereinigt um 2,6 Prozent auf 2,4 Mrd. EUR

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat auf Basis vorläufiger Zahlen im Geschäftsjahr 2012 eine EBIT-Marge von bis zu 9,7 Prozent erzielt (2011: 9,5 Prozent). Dieses Ergebnis übertrifft die bisherige EBIT-Margen-Prognose (EBIT-Marge im mittleren Bereich von 8,0 % bis 9,5 %).

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um etwa 5,3 Prozent auf knapp 2,4 Mrd. Euro. Im Auftragseingang verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum um etwa 4,8 Prozent auf gut 2,4 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungseinflüsse lag das Umsatzwachstum bei etwa 2,6 Prozent und das Wachstum im Auftragseingang bei ca. 2,2 Prozent.

Hauptgründe für die stärkere Ertragsentwicklung: Im Jahresendgeschäft lag der Anteil besonders profitabler Geschäftsfelder über den Erwartungen. So war zum Beispiel die Nachfrage nach Beatmungsgeräten besonders groß. Auch das Geschäft mit Industriekunden entwickelte sich positiv. Weiterhin konnte Dräger von starker Nachfrage aus Ländern mit überdurchschnittlich hohen Margen profitieren. Darüber hinaus lag der Anteil der Vertriebs und allgemeinen Verwaltungskosten im Verhältnis zum Umsatz unter dem Vorjahresniveau; insbesondere fielen einige ursprünglich für das vierte Quartal geplante Kosten nicht an.

Wie im Vorjahr profitieren auch die Mitarbeiter von der sehr guten Unternehmensentwicklung. Auf Basis der in einem Ergänzungstarifvertrag getroffenen Regelungen zur Variabilisierung von ehemals Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhöht sich die Auszahlung auf durchschnittlich knapp 3.000 Euro pro Mitarbeiter.

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet Dräger ein um Währungseinflüsse bereinigtes Umsatzwachstum in etwa auf dem Niveau von 2012. Die EBIT-Marge wird – insb. abhängig vom Länder- und Produktmix – voraussichtlich im Bereich von 8,0 bis 10,0 Prozent liegen.

Eine Konkretisierung der mittelfristigen Prognose erfolgt bei Bekanntgabe der testierten Geschäftszahlen am 12. März 2013. Die genannten Einschätzungen hinsichtlich der Umsatz- und Margenentwicklung unterliegen den Annahmen einer stetigen Entwicklung in den für Dräger relevanten Märkten und unveränderten Wechselkursen.

Drägerwerk AG & Co. KGaA

Moislinger Allee 53–55

23558 Lübeck, Deutschland

http://www.draeger.com

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Dräger Chartanalyse

19. Januar 2013

Liebe Leser,

heute stelle ich euch in einer Chartanalyse das Unternehmen Dräger vor. Dräger ist ein international führendes Unternehmen der Medizin- und Sicherheitstechnik mit seinem Hauptsitz in Lübeck.

Für detaillierte Informationen über die Aufstellung des Unternehmens und das Produktsortiment verweise ich auf die Unternehmens-Website (www.draeger.de). Außerdem findet ihr auf Onvista.de oder Finanzen.net Kurzportraits zu Dräger (http://www.onvista.de/aktien/profil.html?ID_OSI=82087 bzw. http://www.finanzen.net/aktien/Draegerwerk-Aktie) mit allen möglichen zusätzlichen Informationen.

Von Dräger gibt es Stammaktien (WKN 555060) und Vorzugsaktien (WKN 555063). Die Dräger Familie hält ca. 71 % der Stammaktien und ca. 40 % aller ausstehenden Aktien. Mehr zur Aktionärsstruktur findet ihr unter http://www.drager.de/GC/de/investoren/aktie/aktionaersstruktur/. Im täglichen Handel sind die Vorzüge die liquideren Aktien.

Jetzt aber zur Chartanalyse: Der Aktienkurs der Dräger Vorzugsaktie ist zum Jahresbeginn 2012 von knapp über 60 Euro je Aktie innerhalb weniger Wochen in der Spitze auf deutlich über 80 Euro hochgeschnellt. Zwischen März und Juni tendierte die Aktie seitwärts bevor sie in einen Abwärtstrend überging. Bei 70 Euro scheint die Aktie im August einen Boden gefunden zu haben, den sie erneut im November getestet und bestätigt hat.

Seit dem hat die Aktie wieder deutlich zugelegt und pünktlich zum Jahresanfang 2013 ein Kaufsignal generiert und dabei den kurzfristigen Abwärtstrendkanal nach oben verlassen. Anschließend hat sie den 200-Tage Trend durchbrochen – ein erneutes Kaufsignal.

In den letzten Tagen hat die Aktie leicht konsolidiert. Auf Basis der Tagesschlusskurse hat sie aber immer über 80 Euro geschlossen. Einige Investoren nehmen erste Gewinne mit, andere nutzen aber die Chance und kaufen sich ein bzw. kaufen weiter zu. Meiner Meinung nach ist das ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Aktie Luft holt für eine weitere Aufwärtsbewegung.

Ein erneutes Kaufsignal wird generiert, wenn die 38-Tage-Durschnittslinie die 200-Tage Linie von unten nach oben durchbricht. Diese Entwicklung steht meiner Meinung nach unmittelbar bevor. Eine Kursbewegung bis 87 Euro ist wahrscheinlich.

Sollte die Aktie wider Erwarten deutlich unter 80 Euro schließen, ergibt sich ein Stoppkurs bei 75 Euro.

Anmerkung: Ich habe Aktien von Dräger in meinem Aktienportfolio.

Dräger Chart

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Mein erster Blog ist live!

18. Januar 2013

Hallo liebe Leser,

seid herzlich willkommen auf meinem Blog für attraktive Investmentideen! An dieser Stelle werde ich regelmäßig meine Anlageideen für das aktuelle Marktumfeld kommunizieren. Ich würde mich freuen, wenn ihr immer wieder einmal reinschaut und euch von meinen Ideen inspirieren lasst.

Heute möchte ich mich jedoch zuallererst vorstellen. Mein Name ist Robert von Kap-herr. Seid knapp 16 Jahren, zuletzt für über sieben Jahre im Private Banking der Berenberg Bank in Hamburg, suche ich beruflich wie auch privat nach attraktiven Investmentideen.

Bei Berenberg hatte ich seit Dezember 2004 das Sekundär-Research für Standardwerte in der Vermögensverwaltung des Private Bankings mit aufgebaut und ab 2006 als Teamleiter (Abteilungsdirektor mit Prokura) den Bereich mit Sektor- und Kapitalmarktanalysen kontinuierlich ausgebaut.

Zu meinen Aufgabenschwerpunkten gehörte vor allem die Gewährleistung einer gleichbleibend hohen Qualität der im Team erarbeiteten Anlageempfehlungen, sowie die Beratung der Portfoliomanager in der Vermögensverwaltung und der Kundenberater im Private Banking. Für das Investmentkomitee erarbeiteten wir die Unterlagen für die strategischen Anlageentscheidungen im Private Banking. Außerdem habe ich in Kundenterminen die Anlagestrategie der Vermögensverwaltung erläutert, Beiträge zur Vertriebs- und Akquisitionsunterstützung und -vorbereitung geliefert wie auch Depotanalysen erstellt. Zusätzlich fiel die interne Kommunikation mit den Kollegen des Private Bankings wie auch Teile der externen Kommunikation mit den Privatkunden und der Darstellung der Bank in den Medien in meinen Verantwortungsbereich.

Zuvor arbeitete ich von 1997 bis 2004 als Aktienanalyst für zwei Absolute-Return-Fondsboutiquen (Sloane Robinson Investment Management und Ennismore Fund Management) in London. Dort machte ich wertvolle Erfahrungen vor allem im Bereich der Aktienanalyse. Die eigenständig erarbeiteten Anlageempfehlungen wurden in intensiven Gesprächen mit dem Management überprüft bevor in ein Unternehmen investiert wurde.

Heute arbeite ich großteils von zuhause und suche attraktive Investmentideen im Bereich des Kapitalmarkts (Aktien, Fonds, etc.) und am Immobilienmarkt für interessierte Anleger, wie auch für mich selbst.

Ich freue mich über euer Feedback zu meinen Blogs und gegebenenfalls eure Anlageideen!

Herzlichst

Robert von Kap-herr